
Grabaltar des M. Ulpius Terpnus
Lokalisierung
Sammlung:
Inventarnummer:
inv. 949
Herstellung
Datierung:
1. Hälfte 2. Jh.
Beschreibung
Abmessungen:
68 x 30 x 46 cm
Erhaltungszustand:
restauriert; Kranzgesims ergänzt
Inschriften:
D(is) M(anibus). M(arcus) Ulpius
Terpnus fecit sibi
et Ulpiae Secundillae
libertâe b(ene) m(erenti).
Platzierung:
VorderseiteAnmerkung:
Inschrift (CIL VI 29268)Beschreibung:
Grabaltar auf rechteckigem Grundriss mit Sockel; auf allen Seiten befinden sich an der Oberkante des Altars jeweils zwei Festons, die an zwei an jeder Ecke angebrachten Bukranien und einem Nagel in der Mitte hängen. Auf der Altarfront befindet sich über den Festons die Widmungsinschrfit. Darunter schreitet eine rasende Mänade mit entblößter Brust und zurückgeworfenem Kopf nach rechts; in der rechten Hand hält sie ein Schwert und in der linken einen abgetrennten Männerkopf. Im Uhrzeigersinn folgt auf jeder Seite des Altar jeweils eine weitere Mänade: 1. tänzelnd zurückgewandt und ein Tympanon spielend, 2. ebenfalls tänzelnd zurückgewandt und ihr Gewand mit nach links und rechts ausgebreiteten Armen hinter sich führend und 3. rasend mit zurückgeworfenem Kopf, Thyrsosstab auf der linken Schulter und Patera in der rechten Hand.
Provenienz
Datierung:
1589 - 1592
Anmerkung:
Rom, Garten der Villa Medici: Bibl. Angelica Ms. 1564, Fol. 6 r, BAV, Vat. Lat. 10545, Fol. 33 v und BnF, NAL 2343, fol. 45 r nach Philips van Winghe, der von 1589 bis 1592 in Rom weilte (Schuddeboom: Philips van Winghe (1560 - 1592). En het ontstaan van de christelijke archeologie, Leiden 1996, S. 38, 53)
Datierung:
1715 - 1730
Anmerkung:
Census anhand von Topham Album Bm. 12, Nr. 88-90
Datierung:
1788
Anmerkung:
Claridge, Dodero 2022, S. 558
