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Fortuna-Paar und zwei Büsten
Alternativer Titel:
Abraxas
Quelle:
Montfaucon
Lokalisierung
Inventarnummer:
Ge 82
Sammlungseingang:
Kauf
Herstellung
Datierung:
2. Jh. n. Chr.
Material:
Technik:
Beschreibung
Abmessungen:
B: 1,07 cm, H: 1,30 cm, T: 0,22 cm; (Objektmaß)
Erhaltungszustand:
Ein Sprung in der Diagonalen des Bildes, am Rand ein kleines Stückchen abgebrochen.
Quelle:
Zazoff 1970
Inschriften:
AIAX
Platzierung:
Vorderseite, MitteAnmerkung:
InschriftBeschreibung:
queroval
Vorderseite: Figuren, vier, weiblich; links und rechts außen je eine Fortuna, einander zugewandt, sich die Hand reichend, bekleidet, langes Gewand, beide tragen einen Modius auf dem Kopf und ein Füllhorn im Arm; oben mittig zwei Büsten, einander zugewandt, links die Göttin Luna mit Mondsichel über dem Haar, rechts Sol mit Strahlenkrone; unten mittig zwei Hände, einen Handschlag bildend
Rückseite: glatt
Quelle:
Zazoff 1970; MHK; Empfehlung des Teams von Phoinix Platform (Budapest)
Abgebildete Person:
Provenienz
Besitzer*in:
Datierung:
1676 - 1693
Anmerkung:
Die Gemme war vermutlich im Besitz des französischen Arztes und Numismatiker Charles Patin, der seit 1676 in Padua lebte und an der dortigen Universität Inhaber eines Lehrstuhls für Medizin und Chirurgie war.
Besitzer*in:
Datierung:
1693 - 1700
Anmerkung:
Capello erwarb die Sammlung von der Tochter Charles Patins nach dessen Tod.
Besitzer*in:
Datierung:
1700 - 1710
Anmerkung:
Am 8. Januar 1700 kam es in Venedig durch Landgraf Karl zu einem umfangreichen Ankauf von geschnittenen Steinen und Münzen (Anzahl unbekannt) im Gegenwert von 3296 Dukaten. Im Oktober 1710 wurde Capello am Hof in Kassel vorstellig, wo ihm ein weiterer bedeutender Verkauf an Landgraf Karl gelang. In einer erhaltenen Quittung werden 932 Kameen genannt.

