Grabaltar des M. Iunius Rufus
Lokalisierung
Sammlung:
Inventarnummer:
23.18
Sammlungseingang:
Vermächtnis; 1931
Herstellung
Datierung:
2. Jh. n. Chr.
Beschreibung
Abmessungen:
95,3 x 56,5 x 45,7 cm
Erhaltungszustand:
fragmentiert; ergänzt (Deckplatte, Sockel)
Quelle:
Arachne
Inschriften:
[Si qu]a tamen pietas gelidos movet rustica M[anes],
rumpe moras [spes haec s]ola est mihi gratia [vitae].
M(arco) Iunio M(arci) f(ilio) Pal(atina) Rufo
Soterichus paedagog(us) fecit,
hae sunt parvae tuae meaeq(ue) sedes,
haec certa est domus, haec colenda nobis,
haec est quem mihi suscitavi vivus.
Beschreibung:
Grabstele auf mehrfach reliefiertem Sockel; über der Inschrift Hauptfeld mit Figur in Tunika und Feldzeichen (signum) in der linken Hand, die ein Pferd mit einem Reiter in Toga führt, links und rechts durch Pfeiler begrenzt; darüber Bogenfeld mit stehender Figur in Tunika, die einer sitzenden, bärtigen Figur in Toga eine geöffnete Schriftrolle reicht, rechts zylindrischer Behälter (capsa) und links Bündel mit Schriftrollen; oben von einer mehrfach reliefierten Deckplatte abgeschlossen; auf dem linken und rechten Seitenfeldern Masken.
Die Oberseite und die Rückseite sind für die Oberseite eines Trichters ausgeschnitten. Das Innere ist hohl, und im rechten Ende befindet sich ein Loch.
Provenienz
Datierung:
1551 - 1600
Anmerkung:
Rom, Santo Stefano in Piscinula: Census anhand von Codex Ursinianus, fol. 127 r, Dosio Circle Sketchbook (inv. N.A. 1159), fol. 15 r und Ligorio, BNN, Ms XIII B 8, fol. 212 r. Scheint sich zwischen 1589-1592 nicht mehr dort befunden zu haben: "[I.] Olim in S(ancto) Stephano ad Cloaca(m) S(anctae) Luciae cipp(us)": Bibl. Angelica Ms. 1564, Fol. 15 r nach Philips van Winghe, der von 1589 bis 1592 in Rom weilte (Schuddeboom: Philips van Winghe (1560 - 1592). En het ontstaan van de christelijke archeologie, Leiden 1996, S. 38, 53).
Besitzer*in:
Datierung:
1699
Anmerkung:
Walters Art Museum; noch 1882 in der Villa Carpegna (Arachne mit Verweis auf Matz, Duhn 1882)
Besitzer*in:
Datierung:
1894
Anmerkung:
Walters Art Museum
Besitzer*in:
Datierung:
1902
Anmerkung:
durch Ankauf (Walters Art Museum)

