
Giebel mit liegendem Paar
Lokalisierung
Sammlung:
Sammlungseingang:
Kauf; 1803; Ankauf von den Bildhauern F. Lisandroni und A. D'Este (Claridge, Dodero 2022)
Herstellung
Datierung:
1. Jh. n. Chr.
Beschreibung
Abmessungen:
31 x 105 cm
Erhaltungszustand:
fragmentiert
Beschreibung:
Dreiecksgiebel mit zentral einem Mann und einer Frau im Gespräch, jeweils auf einer Kline lagernd. Zwischen ihnen steht ein dreibeiniger Tisch, auf dem links eine kleine Schöpfkelle, in der Mitte ein größerer Becher mit einem Henkel und rechts ein weiteres Gefäß stehen. Der Mann trägt eine Tunika und einen Mantel und hält einen großen Becher in der Hand; die Frau ist ähnlich gekleidet, hat jedoch keine Gegenstände in den Händen.
Quelle:
Claridge, Dodero 2022
Provenienz
Datierung:
1589 - 1592
Anmerkung:
„in palatio inferiore la Valle“: BAV, Vat. Lat. 10545, fol. 15 v und BnF, NAL 2343, S. 72 nach Philips van Winghe, der von 1589 bis 1592 in Rom weilte (Schuddeboom: Philips van Winghe (1560 - 1592). En het ontstaan van de christelijke archeologie, Leiden 1996, S. 38, 53). Da eine Zeichnung Pietro Testas (1612-1650) aus Cassiano dal Pozzos "Paper Museum" den Giebel auf dem selben Blatt wie eine Zeichnung des Herakles vom dionysischen Wannensarkophag (ThesaurusID 24266509) zeigt und dieser wiederum in einer Zeichnung aus der "Tempesta-Hand" in der Sammlung della Valle lokalisiert wird (Claridge, Dodero 2022, Bd. 1, S. 163-164, Kat.-Nr. 5), scheint sich der Giebel laut Claridge und Dodero im 17. Jahrhundert immer noch in der Sammlung della Valle befunden zu haben (Claridge, Dodero, Bd. 2, S. 577-578, Nr. 350).
Allgemeiner Kommentar
Kommentar:
Der Giebel war vermutlich einst die Bekrönung eines kleinen Grabmals (Amelung 1903; Claridge, Dodero 2022).
