
Grabaltar der Antonia Panace
Lokalisierung
Inventarnummer:
2803
Alte Inventarnummer:
124
Herstellung
Datierung:
2. Hälfte 2. Jh. n. Chr.
Beschreibung
Abmessungen:
66,5 x 44 x 34,5 cm
Erhaltungszustand:
fragmentiert
Quelle:
Arachne
Inschriften:
Dis Manibus
Antoniae M(arci) f(iliae)
Panaces. Vix(it) ann(is) IX,
mens(ibus) XI, dieb(us) XIII.
Filiae optimae et
piissimae
M(arcus) Antonius Pal(atina) Alypus
et Papinia Zosime
fecerunt.
Beschreibung:
Der Altar steht auf einem Sockel, der mit einem zentralen Akanthus, aus dem Efeuranken sprießen, verziert ist; die Ecken des Altars sind als spiralförmig kannelierte korinthische Säulen gestaltet. Von deren Kapitellen hängt eine dichte Girlande in einer Schleife herab und rahmt einen Gorgonenkopf, der wiederum von zwei Schwänen flankiert wird. Unterhalb des Inschriftenfelds ruht ein Skelett auf felsigem Untergrund, die rechte Hand am Kopf und in der linken ein Gegenstand, möglicherweise ein Trinkgefäß. Im Flachrelief sind links davon ein Schmetterling und eine Eidechse, die ein Insekt verschlingt, dargestellt.
Quelle:
Claridge, Dodero 2022
Provenienz
Datierung:
1488 - 1495
Anmerkung:
spätes 15. Jh.: Rom, San Silvestro: nach Pietro Sabino, BNM, Ms. Lat. X, 195, fol. 211 v (CIL VI 12059; Claridge, Dodero 2022, Bd. 2, S. 546; Wrede 2024, S. 300-301; Arachne).
Datierung:
1509 - 1513
Anmerkung:
Haus des Iulio Tomarozzi, bei S. Marco: Census anhand des Battista Brunelleschi Sketchbook (Bibl. Marucelliana, inv. A. 78.1), fol. 53 v.
Datierung:
1523 - 1789
Anmerkung:
Laut Claridge, Dodero wurde das Relief bis 1523 von den Medici erworben und in die Villa Madama auf dem Monte Mario verbracht. Zusammen mit der Villa Madama ging das Relief 1586 in den Besitz Alessandro Farneses (1520 – 1589) über (Claridge, Dodero 2022, Bd. 2, S. 546). In der Villa Madama wurde es mehrfach gezeichnet: u.a. Codex Phigianus (SBB-PK, Ms. lat. fol. 61), fol. 81 r u. 167 r; Dosio Sketchbook (BNC, N.A. 618/inv. II.I.511), fol. 35 v; Bibl. Angelica Ms. 1564, fol. 33 r, BAV, Vat. Lat. 10545, fol. 6 r und BnF, NAL 2343, S. 58. 1789 gelangte das Relief aus der Villa Madama nach Neapel (Claridge, Dodero 2022, Bd. 2, S. 546; Wrede 2024, S. 300-301).
