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Urheber*in:
British Museum

Kindersarkophag

Lokalisierung

Inventarnummer:
1805,0703.144

Herstellung

Datierung:
200 n. Chr. - 220 n. Chr.
Material:
Anmerkung:
British Museum

Klassifikation

Sachbegriff:
Klassifikation:

Beschreibung

Abmessungen:
48,5 x 40 x 109 cm
Erhaltungszustand:
restauriert; Oberkörper, Kopf und Arm der weiblichen Figur rechts des Bettes ergänzt
 
Quelle: 
British Museum
Beschreibung:
Die Sarkophagfront zeigt frontal das verstorbene Mädchen, auf Kissen gestützt auf einer Kline mit hoher Rückenlehne. Unter der Kline spielt ein Hund mit einem Blumenkranz, neben ihm befinden sich die Schuhe des Mädchens auf einem schlichten Hocker. Um das Bett herum befinden sich drei trauernde Frauen. Am Kopfende des Bettes sitzt ein bärtiger und verschleierter Mann mit übereinandergeschlagenen Beinen auf einem Klapphocker. Er hält im Trauergestus den Kopf in die rechte Hand gestützt. Ähnlich dargestellt ist eine Frau, die mit nicht überkreuzten Armen und Beinen auf einem Stuhl mit hoher Lehne am Fußende des Bettes sitzt. Bei den beiden Figuren handelt es sich vermutlich um die Eltern des verstorbenen Mädchens. Zwei Frauen trauern hinter dem Stuhl der Mutter, und zwei Männer hinter dem Vater. Außerdem befindet sich ein junger Mann, dessen Tunika bis zur Hüfte heruntergerollt ist, zwischen der Figur der Mutter und dem Totenbett. Als einziger Mann in diesem Teil der Szene könnte es sich um den Bruder des Mädchens handeln.An den Seiten des Sarkophagkastens sind Greifen dargestellt. Die Rückseite ist schmucklos. Auf der Deckelplatte hängen zwei Fruchtgirlanden von drei Bukranien herab. An den Ecken befinden sich Akroterien in Form von Männerköpfen mit orientalischem Pileus. Sie wurden als Arimaspes identifiziert, die gemäß asiatischer Tradition den Greifen an den kurzen Seiten der Truhe gegenüberstehen.
 
Quelle: 
British Museum

Provenienz

Datierung: 
1768 - 1805
Anmerkung: 
Laut British Museum in Rom von Thomas Jenkins für 20 Pfund erworben; die Townley-Sammlung wurde 1805 nach Charles Townleys Tod vom British Museum erworben.

Nachweise

Bibliographie:
Amedick 1991, S. 131, Nr. 60
Objekt in anderem Datenbestand: