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Urheber*in:
Musée du Louvre

Sarkophag mit Palaestradarstellung

Lokalisierung

Inventarnummer:
MR 775
Alte Inventarnummer:
N 625
 
Ma 329
Sammlungseingang:
Kauf; 1807

Herstellung

Datierung:
175 n. Chr. - 225 n. Chr.
Material:
Anmerkung:
Louvre

Klassifikation

Sachbegriff:
Klassifikation:

Beschreibung

Abmessungen:
50 x 204 x 6 cm
Erhaltungszustand:
restauriert
 
Beschreibung:
Den Abschluss der linken Seite der Sarkophagfront bildet eine nackte Herme, die Palästra verkörpernd, vor der ein Richter oder Schiedsrichter in der Gestalt eines Kindes steht. Dieser trägt ein Pallium, die Brust entblößt und in der rechten Hand einen kleinen, fächerartigen Gegenstand. Dahinter folgen vier junge Athleten: der erste wirft einen Diskus, der zweite einen Speer, und der dritte ringt den vierten zu Boden. Hinter ihnen ist der Oberkörper einer kindlichen Gewandfigur zu sehen. In der Mitte, zwischen einer Figur in Tunika und Stiefeln, die eine Trompete spielt, und einer anderen, die eine Toga trägt und eine Palme hält, steht ein weiterer nackter Kinderathlet mit erhobenen Armen, der sich einen Siegeskranz auf den Kopf setzt. Rechts dieser Szene ringen zwei weitere Kinder. Den rechten Abschluss bildet eine Gruppe aus zwei boxenden Kindathleten in langen Caestus-Handschuhen, mit einem Schiedsrichter zwischen ihnen.
 

Provenienz

Datierung: 
1589 - 1592
Anmerkung: 
Rom, "in hortis Carpensibus": Bibl. Angelica Ms. 1564, Fol. 50 r, BAV, Vat. Lat. 10545, Fol. 63 v-64 r und BnF, NAL 2343, Fol. 65 v nach Philips van Winghe, der von 1589 bis 1592 in Rom weilte (Schuddeboom: Philips van Winghe (1560 - 1592). En het ontstaan van de christelijke archeologie, Leiden 1996, S. 38, 53).
Datierung: 
1616 - 1807
Anmerkung: 
Nachdem das Werk von Scipione Borghese erworben worden war, wurde die Sarkophagfront von den Seiten getrennt und in zwei Teile zerschnitten: Die ersten acht Figuren wurden in einen Fries an der Südfassade der Villa Borghese unterhalb der Fenster im zweiten Stock des rechten Flügels eingefügt, die übrigen sechs Figuren in die Fortsetzung desselben Frieses an der Westfassade. (Claridge/Dodero 2022, Bd. 3, S. 1334-1335, Nr. 902).

Nachweise

Bibliographie:
Amedick 1991, S. 141, Kat.Nr. 118, Taf. 81, 1-4
 
Claridge/Dodero 2022, Bd. 3, S. 1334-1335, Nr. 902
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