Fragment eines Gefäßes mit Bacchusmaske
Lokalisierung
Inventarnummer:
505
Herstellung
Datierung:
Drittes Viertel des 1. Jahrhunderts n. Chr.
Klassifikation und Beschreibung
Beschreibung:
Fragment des oberen Teils eines monumentalen Gefäßes, dessen Außenwand eine überlebensgroße Maske zeigt. Der Rand der Gefäßöffnung ist mit einem teilweise erhaltenen Eier-und-Pfeil-Fries (Eierstab) verziert. Die Maske ist frontal dargestellt und trägt eine vegetabile Krone. Sie stellt eine bartlose Gestalt dar, einen Satyr oder, wahrscheinlicher, Bacchus.
Quelle:
Ruiz 2025
Erhaltungszustand:
Das Stück war in drei Fragmente zerbrochen, die wieder zusammengesetzt wurden. Es ist an allen Seiten unregelmäßig gebrochen, mit Ausnahme der oberen Kante. Am Kopf fehlen Teile des Auges und der Wange auf der rechten Seite. Schwere Beschädigungen zeigen sich an der Nasenspitze und an den Haarlocken, leichtere an Mund und Kinn. Die Marmoroberfläche ist stark verändert.
Quelle:
Ruiz 2025
Abmessungen:
B: 50,00 cm, H: 44,00 cm; (erhalten)
Nachweise
Bibliographie:
Julio C. Ruiz, Tarragona (Provincia de Tarragona, Hispania Citerior), Tarragona 2025 (Corpus Signorum Imperii Romani, Bd.1, Hef.10), S. 61, Kat. Nr. 40, Taf. XI,1, (im Druck)
