Antiquitatum Thesaurus
Urheber*in:
Berthold Werner

Kloster des hl. Antonius

Alternativer Titel:
Convent of St. Antony

Lokalisierung

Herstellung

Datierung:
2. Hälfte des 4. Jh.
Anmerkung:
Klostergründung nach dem Tod des hl. Antonius (ca. 251-356)

Klassifikation und Beschreibung

Sachbegriff:
Klassifikation:
Beschreibung:
Kloster mit fünf Kirchen, einer Bibliothek und einer eigenen Wasserquelle; eine Einsiedelei des Heiligen ("Höhle des hl. Antonius") am Berghang außerhalb der Klostermauern.
Erhaltungszustand:
intakt

Überarbeitung

Überarbeitungsdatierung:
12./13. Jh.
Anmerkung:
Bau der "Alten Kirche" mit einem zentralen und zwei seitlichen Sanktuaren, schmaler Apsis und schmalem Chorraum; zweijochiges Kirchenschiff jeweils mit Kuppel; mit Fresken verziert
Überarbeitungsdatierung:
14. Jh.
Anmerkung:
Bau der Kirche St. Markus der Asket; mit zwölf Kuppeln
Überarbeitungsdatierung:
1525 - 1568
Anmerkung:
Nach der Übernahme des Klosters durch Beduinen um 1500 wurde das Klosterleben wiederhergestellt.

Allgemeiner Kommentar

Kommentar:
Die Kirchengeschichte ist vor allem durch zeitgenössische Berichte bekannt. Nicht für alle Gebäude, insbesondere der Kirchen des Klosters lässt sich eine Datierung vornehmen oder lassen sich etwaig vorgenommene Umbauten nachweisen oder zeitlich einordnen.

Nachweise

Bibliographie:
Timm 1985, Bd. 3, S. 1287-1330
 
Al-Syriany, Habib 1990, S. 20-22
 
Gabra 2002, S. 73-86
Objekt in anderem Datenbestand:
ist abgebildet in
Abb. A: Kloster des hl. Antonius (Deir Al-Qaddis Antwan)