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Urheber*in:
Établissement public du château, du musée et du domaine national de Versailles

Atalante von Versailles

Lokalisierung

Inventarnummer:
1850 9999.2

Herstellung

Datierung:
1679-1683

Klassifikation

Sachbegriff:
Klassifikation:

Beschreibung

Beschreibung:
Gewandfigur mit Chiton, stehend, männlich mit einem nicht zugehörigen weiblichen Kopf. Die gehobene linke Hand umfasst das Ende einer Stoffbahn, während die seitlich gehaltene rechte Hand das andere Ende trägt. Die Figur steht in einer ebenfalls gemalten Nische in dem sogenannten Venus-Saal.
 
Abbildungsweise:

Allgemeiner Kommentar

Kommentar:
Die früheste bekannte Darstellung der Statue stammt von Marten van Heemskerck, der sie während seines Romaufenthalts zwischen 1532 und 1536/37 zeichnete. Nach einer späteren Restaurierung erscheint die Figur in veränderter Form in der Stichsammlung von François Perrier aus dem Jahr 1638, wo sie erstmals als Atalanta bezeichnet wird. Dieses Bild wurde im 17. Jahrhundert von Joachim von Sandrart aufgegriffen und 1679 in seiner Teutschen Academie in einen landschaftlichen Kontext eingebettet. Gegen Ende des Jahrhunderts diente Perriers Darstellung zudem als Vorlage für Jean-Pierre Rivalz, der die Figur in einem Entwurf für das Kapitol von Toulouse übernahm. Im frühen 18. Jahrhundert wurde die Statue schließlich von Bernard de Montfaucon in seinem Werk L’Antiquité expliquée (1724) reproduziert, während sie zugleich in den Jahren 1679 bis 1683 von Jacques Rousseau in einem Wandgemälde in Versailles dargestellt wurde.
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Nachweise

Bibliographie:
Virginie Bergeret-Maës, "L’orangerie du château de Saint-Cloud, un décor disparu de Jacques Rousseau (1630-1693)", in: Versalia. Revue de la Société des amis de Versailles, 27 (2024), S. 93-107, hier S. 104-105.
Objekt in anderem Datenbestand: