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Frühling
Urheber*in:
Bibliothèque Nationale de France. Département des Monnaies, Medailles et Antiques

Jahreszeitenvase

Alternativer Titel:
Kameoglasvase
 
 
Vase des Saisons
 
 
Seasons Vase
 

Lokalisierung

Inventarnummer:
Camée.623
Sammlungseingang:
Vermächtnis; 1661

Herstellung

Datierung:
25 v. Chr.
Ort:

Überarbeitung

Überarbeitungsdatierung:
1601 - 1700
Anmerkung:
Ergänzung des Metall-Fußes
Überarbeitungsdatierung:
1901 - 2000
Anmerkung:
Ergänzung des Halses

Klassifikation

Beschreibung

Abmessungen:
D: 3,20 cm
 
H: 16,60 cm; (mit Fuß)
 
H: 13,90 cm; (ohne Fuß)
Erhaltungszustand:
restauriert, ergänzt; der aus Metall und Goldemail bestehende Fuß, sowie der dünne Hals aus Harz sind modern; ebenso sind an der Oberseite des Gefäßbauches zwei Fehlstellen mit Ergänzungen aus Harz rekonstruiert worden.
 
Quelle: 
medaillesetantiques.bnf.fr
Beschreibung:
kleine Vase aus transluzidem kobaltblauem und opak-weißem Glas; Relief nach Art eines Kameo gearbeitet (Kameoglas); von unten nach oben: kleiner, konisch geformter Fuß aus blau gefärbten Metall und Goldemail mit einem weißen und goldenen Streifen; der untere Teil des Gefäßbauches ist glatt gearbeitet und konisch, nach oben breiter werdend geformt; es folgt ein schmaler, sich leicht nach oben verjüngender Gefäßkörper, der mit einem Relief verziert ist, das aus drei Registern besteht; unteres Register: Akanthusranken und -blüten; mittleres Register: drei weibliche, rechtsgewandte Figuren (Horen); die erste Frau (Frühling) hat ihren Kopf nach hinten gewandt; sie trägt eine hochgesteckte Frisur und eine lange, faltenwerfende Tunika; in ihrer linken Hand hält sie einen mit Trauben befüllten Korb; ihre rechte Hand begrüßt ein kleines Rehkitz, dass an ihr hochzuspringen versucht; die zweite Frau (Sommer) hat ebenfalls ihre Haare hochgesteckt, sie trägt ein Diadem und eine im Wind wehende Tunika; ihre linke Hand hält einen Strauß aus Mohn und Weizen; die dritte Frau (Herbst) hat ihr Haar hochgesteckt; sie trägt eine lange, tiefe Falten werfende Tunika und hält in ihren Händen einen Beutel, der mit reichlich Früchten und Blumen befüllt ist; oberes Register: an drei Ochsenköpfen (Bukranien) hängende Girlanden aus Früchten und Blumen; der Gefäßbauch setzt sich deutlich von dem aus weißem Harz bestehenden Gefäßhals ab; dies wird zusätzlich durch drei horizontale Drehschnitte und den daraus resultierenden, flachen Schultern des Gefäßbauches betont; der Hals schließt mit einer breiter werdenden Gefäßöffnung ab
 
Quelle: 
Whitehouse 1989; medaillesetantiques.bnf.fr

Auffindung

Fundort:
Datierung:
1622

Provenienz

Datierung: 
1622 - 1661
Anmerkung: 
1661 vermacht an Ludwig XIV.
Datierung: 
1661

Nachweise

Bibliographie:
Guibert 1910, S. 63-67
 
Whitehouse 1989, passim
 
Lapatin (Hg.) 2017, S. 154–157, Nr. 96 (M. Avisseau-Broustet)
Objekt in anderem Datenbestand: