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Vorderseite
Urheber*in:
Museumslandschaft Hessen Kassel. Antikensammlung

Uterussymbol, Gottheiten und Chnoubisschlangen in einem Ouroboros / Uterus (Ge 173)

Alternativer Titel:
Abraxas
 
Quelle: 
Montfaucon

Lokalisierung

Inventarnummer:
Ge 173
Sammlungseingang:
Kauf

Herstellung

Datierung:
4. Jh. n. Chr.
Material:

Klassifikation

Sachbegriff:
Klassifikation:

Beschreibung

Abmessungen:
B: 2,50 cm, H: 3,28 cm, T: 0,45 cm; (Objektmaß),Vorderseite
 
B: 1,85 cm, H: 2,60 cm, T: 0,45 cm; (Objektmaß),Rückseite
Erhaltungszustand:
oben ein Stück herausgebrochen
 
Quelle: 
Zazoff 1970
Inschriften:
[ΣOP] OOPMEP ΦEPΓAP BAPMAP ΦPIOVPIΓEI
Platzierung:
Vorderseite, Umrahmung des Bildfeldes
Anmerkung:
Inschrift
 
AEHI OVN
Platzierung:
Vorderseite, über der Darstellung
Anmerkung:
Inschrift
 
ΟΡWΡΙΟΥΘ
Platzierung:
Rückseite, um das Uterussymbol
Anmerkung:
Inschrift
Beschreibung:
hochoval Vorderseite: im Zentrum vier Figuren (von links nach rechts): Isis, stehend, linke Hand erhoben, bekleidet, langes Gewand, Krone; schakalköpfiger Anubis, stehend, nach rechts gewandt, als Mumie eingehüllt; löwenköpfiger Chnoubis, stehend, vier Strahlen um den Kopf; Osiris, als Mumie eingehüllt, Sonnenscheibe auf dem Kopf; unter der Figurengruppe eine Linie; darunter ein mit Schlüssel geschlossener Uterus; ringsum ein Ouroboros mit nach links gewandtem Kopf Rückseite: mittig ein Uterus; Inschrift ringsum
 
Quelle: 
 Phoinix Platform
Thema:
MagieGND
Abgebildete Person:

Provenienz

Besitzer*in:
Datierung: 
1676 - 1693
Anmerkung: 
Die Gemme war vermutlich im Besitz des französischen Arztes und Numismatiker Charles Patin, der seit 1676 in Padua lebte und an der dortigen Universität Inhaber eines Lehrstuhls für Medizin und Chirurgie war.
Datierung: 
1693 - 1700
Anmerkung: 
Capello erwarb die Sammlung von der Tochter Charles Patins nach dessen Tod.
Datierung: 
1700 - 1710
Anmerkung: 
Am 8. Januar 1700 kam es in Venedig durch Landgraf Karl zu einem umfangreichen Ankauf von geschnittenen Steinen und Münzen (Anzahl unbekannt) im Gegenwert von 3296 Dukaten. Im Oktober 1710 wurde Capello am Hof in Kassel vorstellig, wo ihm ein weiterer bedeutender Verkauf an Landgraf Karl gelang. In einer erhaltenen Quittung werden 932 Kameen genannt.

Nachweise

Bibliographie:
Zazoff 1970 (AGDS 3), Text, S. 240-241, Kat.-Nr. 173, Taf. Nr. 109
 
Höcker 1988, S. 102, Kat. Nr. 104
 
Michel 2004
Objekt in anderem Datenbestand: