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Stern, vier Büsten und vier Sternbilder / Fortuna, Büsten, zwei Sternbilder
Alternativer Titel:
Abraxas
Quelle:
Montfaucon
Lokalisierung
Inventarnummer:
Ge 80
Sammlungseingang:
Kauf
Herstellung
Datierung:
1. Jh. n. Chr.
Technik:
Klassifikation und Beschreibung
Beschreibung:
hochoval
Vorderseite: Einen achtstrahligen Stern umgeben vier Götterbüsten und vier Sternbilder. Oben befindet sich Luna (die sie charakterisierende Mondsichel in ihrem Haar ist durch die moderne Fassung verdeckt), darunter ein Stier.
Rechts: Jupiter mit Modius, unter ihm Wassermann;
Links: Merkur mit Löwe;
Unten: Sol mit Strahlenkrone, darunter das Tierkreisbild der Jungfrau.
Rückseite: Oben ruht auf einer Kline Fortuna mit Steuerruder (?). In der Mitte des Bildfeldes befinden sich die Büsten von drei Planetengottheiten von links nach rechts: Mars, Venus, Saturn. Darunter eine laufende Figur mit Waage (Sternbild?) und Steinbock bzw. Capricornus.
Quelle:
Zazoff 1970; MHK
Material:
Erhaltungszustand:
mehrfach gesprungen, daher modern eingefasst; an zwei Stellen dunkle Einsprenkelung im Stein
Quelle:
Zazoff 1970
Abmessungen:
B: 2,50 cm, H: 2,90 cm, T: 0,32 cm; (Objektmaß)
Provenienz
Besitzer*in:
Datierung:
1676 - 1693
Anmerkung:
Die Gemme war vermutlich im Besitz des französischen Arztes und Numismatiker Charles Patin, der seit 1676 in Padua lebte und an der dortigen Universität Inhaber eines Lehrstuhls für Medizin und Chirurgie war.
Besitzer*in:
Datierung:
1693 - 1700
Anmerkung:
Capello erwarb die Sammlung von der Tochter Charles Patins nach dessen Tod.
Besitzer*in:
Datierung:
1700 - 1710
Anmerkung:
Am 8. Januar 1700 kam es in Venedig durch Landgraf Karl zu einem umfangreichen Ankauf von geschnittenen Steinen und Münzen (Anzahl unbekannt) im Gegenwert von 3296 Dukaten. Im Oktober 1710 wurde Capello am Hof in Kassel vorstellig, wo ihm ein weiterer bedeutender Verkauf an Landgraf Karl gelang. In einer erhaltenen Quittung werden 932 Kameen genannt.
Allgemeiner Kommentar
Kommentar:
Der antike Ursprung des Steins ist nicht sicher.
