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Herakles, Antaios erdrückend
Alternativer Titel:
Abraxas
Quelle:
Montfaucon
Lokalisierung
Inventarnummer:
Ge 77
Sammlungseingang:
Kauf
Herstellung
Datierung:
3. Jh. n. Chr.
Material:
Technik:
Beschreibung
Abmessungen:
B: 1,17 cm, H: 1,46 cm, T: 0,28 cm; (Objektmaß)
Erhaltungszustand:
abgeschlifene Stelle an der Rückseite
Quelle:
Zazoff 1970
Inschriften:
IVLI [neg.]
Platzierung:
Vorderseite, am linken RandAnmerkung:
InschriftBeschreibung:
hochoval
Vorderseite: Figuren, zwei; im Vordergrund ein Mann, nackt, bärtig, auf seinem Rücken einen bartlosen Mann stemmend, welchen er mit beiden Armen umschlungen hat
Rückseite: glatt
Quelle:
Zazoff 1970
Provenienz
Besitzer*in:
Datierung:
1676 - 1693
Anmerkung:
Die Gemme war vermutlich im Besitz des französischen Arztes und Numismatiker Charles Patin, der seit 1676 in Padua lebte und an der dortigen Universität Inhaber eines Lehrstuhls für Medizin und Chirurgie war.
Besitzer*in:
Datierung:
1693 - 1700
Anmerkung:
Capello erwarb die Sammlung von der Tochter Charles Patins nach dessen Tod.
Besitzer*in:
Datierung:
1700 - 1710
Anmerkung:
Am 8. Januar 1700 kam es in Venedig durch Landgraf Karl zu einem umfangreichen Ankauf von geschnittenen Steinen und Münzen (Anzahl unbekannt) im Gegenwert von 3296 Dukaten. Im Oktober 1710 wurde Capello am Hof in Kassel vorstellig, wo ihm ein weiterer bedeutender Verkauf an Landgraf Karl gelang. In einer erhaltenen Quittung werden 932 Kameen genannt.
Allgemeiner Kommentar
Kommentar:
Nach Zazoff handelt es sich um eine Darstellung des Herakles, der den Riesen Antaios erdrückt. Laut des Teams von Phoinix Platform (Budapest) ist die mythologische Deutung unsicher, da die Attribute des Herakles fehlen.

